Neue antipsychotische Konzepte jenseits der Dopaminhypothese


Alkomiet Hasan und Elias Wagner, Augsburg

In den letzten Jahren gab es nur wenige Innovationen im Bereich der antipsychotischen Behandlung und insgesamt ist weiterhin festzustellen, dass alle verfügbaren Antipsychotika auf dem Konzept der Dopaminhypothese der Schizophrenie entwickelt worden sind. Immer wieder wurde basierend zum Beispiel auf der Glutamathypothese der Schizophrenie versucht, alternative antipsychotische Konzepte zu etablieren. Bisher war dieser Weg nicht erfolgreich. Seit ungefähr drei Jahren sind aber erste Erfolgsmeldung in der Entwicklung von Antipsychotika mit einer nicht-dopaminergen Wirkweise sichtbar geworden. In diesem narrativen Übersichtsartikel werden neue antipsychotische Entwicklungen (z. B. Wirkung an muskarinergen Acetylcholin-Rezeptoren oder einer Modulation der Trace-Amine-associated Rezeptoren) dargestellt, aber auch Grenzen dieser Konzepte diskutiert.
Key words: Schizophrenie, Antipsychotika, Dopamin, muskarinerge Acetylcholin-Rezeptoren (mACh), Innovation
Psychopharmakotherapie 2024;31:2–8.

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